Weblogy.de – Kay´s Weblog

Barkassenunglück in Hamburg: Barkasse kollidiert mit Spundwand und setzt auf

Veröffentlicht in Hafen, Hamburg von Kay am 2. September 2010

Heute kollidierte die Hafenbarkasse „Anita“ im Magdeburger Hafen mit einer Spundwand. 44 Fahrgäste und 2 Besatzungsmitglieder konnten durch die Wasserschutzpolizei mit vier Funkstreifenbooten gerettet werden. Die Passagiere wurden dann mit den Booten zum Feuerwehrbootsanleger am Baumwall gefahren und dort betreut.

Nach ersten Ermittlungen durchfuhr der Schiffsführer mit seiner Barkasse aus unbekannten Gründen eine gesperrte und gekennzeichnete Verkehrsfläche und kollidierte dadurch mit einer Spundwand. Das Heck der Barkasse sackte immer tiefer ab und das Schiff geriet in Schräglage. Einen Wassereinbruch gab es aber nicht.

Eine Frau wurde mit Kreislaufproblemen in ein Krankenhaus gefahren, die anderen Fahrgäste  blieben unverletzt.

Zurzeit wird die Barkasse mit einem Schwimmkran geborgen.

Im Magdeburger Hafen treffen die Rettungskräfte ein:

Die Taucher der Hamburger Berufsfeuerwehr bei ihrer Ankunft:

Die Barkasse „Anita“ kollidierte an einer Spundwand und setzte auf:

Die Fahrgäste und Besatzungsmitglieder wurden mit Funksteifenbooten gerettet:

Fotos der verunglückten Barkasse:

Die Fahrgäste wurden an den Feuerwehrbootsanleger (Baumwall) gefahren und dort betreut:

Ein Großraumrettungswagen der Berufsfeuerwehr Hamburg war vor Ort:

Riesenrad in der Hafencity: Der Aufbau beginnt

Veröffentlicht in Hafen, Hamburg von Kay am 31. August 2010

Zurzeit wird in der Hafencity das größte, mobile Riesenrad der Welt aufgebaut. Ab Samstag, den 04. September 2010, um 09.00, kann man dann für drei Wochen die Hafencity und Hamburg in einer Höhe von sechzig Metern betrachten. Rund 250.000 LED-Leuchten werden dann nach einem neuen Lichtkonzept das Riesenrad bunt beleuchten. Interessant ist auch, dass die Gondeln teilweise über der Straße „Überseeallee“ hängen und dicht am Sumatra-Gebäude entlang schweben werden.

Heute begann der Aufbau an der Überseeallee/San-Francisco-Straße parallel zum Hamburg Cruise Center.

Der Eingang zum Riesenrad wird in der San-Francisco-Straße in Höhe des Heizkraftwerkes sein.

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Men´s Health Urbanathlon in Hamburg 2010

Veröffentlicht in Fischmarkt, Hamburg von Kay am 21. August 2010

Heute fand der Men´s Health Urbanathlon in Hamburg statt. Vom Fischmarkt St. Pauli starteten rund 2000 Hindernisläufer in Richtung Fischereihafen. Insgesamt gab es 12 interessante Hindernisse auf der 10 Kilometer langen Strecke.

Da ich alleine fotografierte, konnte ich leider nicht alle Hindernisse aufnehmen. Trotzdem kann ich ein paar Eindrücke von dem Tag auf meinem Blog heute präsentieren:

Die Veranstaltung fand auf dem St. Pauli Fischmarkt statt:

Die Läufer vor der Aufwärmphase:

Im Start-/Zielbereich fand um 15.15 Uhr dann für alle Läufer erst einmal ein „Warm-up“ statt:

Das Herkunftsland so mancher Läufer erkannte man sofort:

Um 15.30 Uhr starteten die Hindernisläufer in Richtung Fischereihafen:

So manche Frau wartete beim Fischmarkt auf ihren Helden:

Beim Dockland ging es dann auf der einen Seite die Treppen rauf und auf der anderen Seite wieder runter:

U.a. gab es auch ein Hindernis mit Autoreifen:

Weitere Gemeinheiten folgten:

Beim Zieleinlauf gab es für jeden Läufer eine Medaille:

Gentrifizierung in Ottensen?

Veröffentlicht in Hamburg, Ottensen von Kay am 18. August 2010

Und wieder wird in der Bahrenfelder Straße, im Stadtteil Hamburg Ottensen, ein Haus um ein Stockwerk höher:

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Touristen-Abzocke auf der Hafenmeile

Veröffentlicht in Hamburg von Kay am 17. August 2010

Am Wochenende hatte ich mal das Bedürfnis, auf eine Toilette zu müssen. Wenn man sich dann gerade ungefähr in der Mitte der Hamburger Hafenmeile befindet, liegt es nahe, ein Restaurant aufzusuchen, wo man dann seinem Grundbedürfnis nachgehen kann. In der Woche ist das auch kein Problem. Doch wenn es die Touristenströme am Wochenende auf die Hafenmeile zieht, werden neuerdings merkwürdige Methoden angewendet. Im Gegensatz zur Herrentoilette, bildete sich vor der Toilette für Frauen, eine größere Ansammlung von zahlreichen Touristinnen.

Mit etwas Mitleid für die Frauen, freute ich mich auf eine schnellere Erlösung, meines etwas größer werdenden Problems. Doch auf einmal wurde mir die Tür von der Toilettenfrau versperrt. „Erst fünfzig Cent“ hieß es, „sonst keine Toilette!“ Den Frauen erging es nicht anders. Da ich nur einen etwas größeren Geldschein bei mir hatte und der Druck größer wurde, war ich jetzt etwas aufgeschmissen. Es half auch kein Bitten und Betteln, die Dame wurde auch noch frech und winkte mich ab. Man ließ mich nicht auf die Toilette!

Ein Wechseln des Geldscheins im Restaurant war auch schlecht, da an der Kasse eine Menschenschlange stand.

Was sollte ich denn jetzt machen?

Es gelang mir, mit meinem Fahrrad noch rechtzeitig ein Restaurant in der Hafencity zu erreichen, wo man mir dann den Toilettengang genehmigte.

Wenn wir in den Touristengebieten so mit unseren Gästen in Hamburg umgehen, dann wundert es mich nicht, wenn diese nur eine durchschnittliche Verweildauer von 1,9 Tagen in unserer Stadt haben. Ich hätte auch keine Lust, mich im Urlaub ständig rumärgern zu müssen.

Es sind eben keine wiederkehrenden Gäste, die man pflegen muss. Doch wenn das einreißt, dann hat Hamburg schnell den Ruf einer Abzocker-Stadt weg.

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